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Beurteilung zum Coronavirus SARS-CoV-2

Zunächst einmal muss immer die aktuelle Lage (Stand 12.03.2020) beurteilt werden sowie die regionale Ausbreitung des Virus. Deshalb ist die folgende Argumentation für die Durchführung von Ferienbetreuungen in den kommenden Osterferien immer eine Momentaufnahme und bezieht sich auf den derzeitigen Stand der Ausbreitung der Krankheit. Somit kann die Beurteilung in den nächsten Tagen bereits anders ausfallen.

  1. Der Virologe Christian Drosten empfiehlt, die Betreuung nicht den Großeltern (Oma & Opa) zu überlassen, da diese durch das Virus stark gefährdet sind und zur Risikogruppe gehören. Mit der Absage einer Ferienbetreuung würden wir diese Betreuungskonstellation allerdings hervorrufen und die Eltern in eine schwierige Situation bringen. Zudem wissen wir dann nicht, wo sich die Kinder aufhalten und mit wem (private Betreuungslösungen durch Babysitter etc.). Dadurch wird der Kreis der möglichen Ansteckungsorte nicht nur unübersichtlicher, sondern auch potentiell größer.
  2. In unseren Kinderbetreuungen sind die Kinder in geschützten Räumen, außerhalb von größeren Menschenmengen und verbringen die Ferienwoche mit der gleichen Zielgruppe. Eine „isolierte“ Ferienbetreuung ist bereits eine Art positive Quarantäne-Situation, die den Ansteckungsraum deutlich reduziert, da die verschiedenen Kinder sich nicht an unterschiedlichen Orten aufhalten.
  3. Bei aktueller Lage würden wir innerhalb der Ferienbetreuung auf größere Ausflüge mit Bus und Bahn verzichten, sodass wir das Risiko möglichst gering halten.
  4. Da die Familie ein geschlossener Bereich ist, werden Eltern im schlimmsten Fall die Ansteckung sowieso an den Arbeitsplatz bringen, wenn sie Kontakt zur Familie haben (wovon bei einer Familie auszugehen ist).
  5. Innerhalb unserer Ferienbetreuung achten wir auf verstärkte Händehygiene und werden jeden Morgen auf die Ansteckungsgefahren hinweisen, sodass wir zusätzlich alle Kinder aufklären und mit dem Thema auf pädagogische und spielerische Art konfrontieren und sensibilisieren.
  6. In allen geplanten Ferienbetreuungen für die Osterferien ist die Anzahl der Kinder relativ gering (8 bis 25 Kinder). Bei einem guten Betreuungsschlüssel können wir bei Bedarf die Gruppen weiter trennen und in Kleingruppen aufteilen. Von einer größeren Massenveranstaltung sind wir daher sehr weit entfernt.
  7. Bei aktueller Lage finden unsere Ferienbetreuungen nicht in Risikogebieten statt. Die aktuellen Betreuungsorte sind vom Virus kaum oder gar nicht betroffen. Zudem rekrutieren wir unser Personal lokal, sodass unsere Mitarbeiter nicht in Kontakt mit anderen Regionen stehen und reisen müssen. Zudem findet intern eine Abfrage statt, ob sich Mitarbeiter in den letzten Wochen in Risikogebieten (lt. Definition Robert Koch-Institut) aufgehalten haben. Unsere Mitarbeiter sind alle mit dem Thema sensibilisiert und auf die Gefahren hingewiesen worden.
  8. Unsere betreuten Kinder gehören zudem nicht zur gefährdeten Zielgruppe. Eine unmittelbare Gefahr für Kinder besteht daher bei jetziger Lage nicht.

Bei weiteren Fragen zum Thema Ferienbetreuung können Sie sich jederzeit gerne bei uns melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Markus Paul

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